| Wie verhält man sich bei Schneefall? |
Seit Tagen hat uns der Winter fest in der Hand und macht auch vor Österreichs Straßen nicht halt. Hartwig Hufnagl, Projektleiter der Rettungsgasse bei der ASFINAG, stellt klar: "Auch bei Dauereinsatz der Winterdienst-Fahrzeuge der ASFINAG können bei besonders starken Schneefällen nicht alle Spuren der Autobahnen durchgehend gänzlich schneefrei gehalten werden. Dennoch gilt auch bei winterlichen Fahrverhältnissen bei Staubildung die Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse!"
Bekanntermaßen soll zur Bildung der Rettungsgasse auch der Pannenstreifen benützt werden. Sollte das durch ungeräumten Tiefschnee neben der Fahrbahn nicht möglich sein, fährt man einfach so nah wie möglich an den Schnee heran. "Auf zweispurigen Autobahnen fahren die Fahrzeuge auf der linken Spur ganz an den linken Fahrbahnrand. Die rechte Spur weicht nach rechts auf den Pannenstreifen aus – soweit wie die Schneelage ein sicheres Befahren zulässt. Auf drei- oder mehrspurigen Strecken gilt das dasselbe Prinzip: Die linke Spur fährt an den linken Fahrbahnrand, die mittlere und die rechte Spur weichen nach rechts aus. So entsteht eine freie Fahrgasse, die Einsatzkräften, Pannen- und Streckendienst ein rasches Vorwärtskommen ermöglicht.", so Hufnagl weiter.
Auch für den Fall, dass durch den starken Schneefall die Bodenmarkierungen nicht mehr sichtbar sind, ist die Rettungsgasse auf die übliche Art und Weise zu bilden, da diese von den Bodenmarkierungen unabhängig ist.
Selbstverständlich erfordern die momentanen Wetterbedingungen eine besonders vorausschauende und rücksichtsvolle Fahrweise - bei der Bildung der Rettungsgasse genauso wie im allgemeinen Verkehrsgeschehen.
(0)
(0)




